Jüdische weibliche Identitäten heute: Lesungen und Projektpräsentationen

Donnerstag, 13. November 2014, 19 Uhr
Stiftung EVZ, Lindenstraße 20-25, 10969 Berlin


Die Stiftung ZURÜCKGEBEN fördert mit Mitteln der Stiftung EVZ Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen jüdischer Herkunft oder jüdischen Glaubens, die in Deutschland leben.
Im Jahr 2013 wurde die Autorin Marina Neubert gefördert, die für ihren Roman "Stadt der Mütter" Reisen in die Ukraine und Polen unternahm. Dort sammelte sie bei Besichtigungen, Interviews, sowie Recherchen in Archiven und Gedenkstätten Material für den historischen Hintergrund des Buchs. Marina Neubert liest aus ihrem Manuskript.


Insgesamt sechs Stipendiatinnen präsentieren ihre Projekte, die sich mit jüdischen weiblichen Identitäten auseinandersetzen. Die Fotografin und Herausgeberin der AVIVA-Berlin, Sharon Adler, und die Journalistin Judith Kessler (heute beide im Vorstand der Stiftung ZURÜCKGEBEN) berichten und lesen aus ihrem Projekt "Jüdische Frauengeschichte(n) in Berlin – Writing Girls". Lara Dämmig stellt die jüngste Ausgabe des Bet Debora Journal zum Thema "Generationen/Generations" vor. Nea Weissbergs "Mein erstes jüdisches Bilderbuch" wird von Konstanze Ameer vorgestellt. Schließlich gibt die Filmemacherin Julia Poliak einen Einblick in ihr aktuelles Projekt, "Emigracija", einer digitalen Netzwerkplattform für Migrantinnen.
Gunter Saathoff, Vorstand der Stiftung EVZ (Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft), eröffnet die Veranstaltung und begrüßt die TeilnehmerInnen.
Moderation Konstanze Ameer, Vorstand Stiftung ZURÜCKGEBEN.


Weitere Informationen: www.stiftung-evz.de
Es wird um eine Anmeldung bis zum 6. November gebeten.
Diese kann bei Veronika Sellner von der Stiftung EVZ telefonisch unter 030 25 92 97 49, per Fax unter 030 25 92 97-1 oder eMail an veranstaltungen@stiftung-evz.de erfolgen.

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