Geförderte Projekte 2015

Die Stiftung ZURÜCKGEBEN freut sich, ihre Stipendiatinnen 2015 bekanntzugeben. Für das Jahr 2015 erhalten neun Stipendiatinnen eine Projektförderung in der Gesamthöhe von 30.000 Euro:

Anna Adam, für ihre Illustrationen in Form von Dioramen für das Buch "Tabeas Bat Mitzwa".

Sarah Julia Baudier, für ihre animatorische Internetdokumentation "Das bewegte Familienalbum".

Ofri Brin, für ihr Performanceprojekt "Herself", das in zehn Kapiteln die Geschichte eines Menschen von der Geburt bis zum Tod nachempfinden lässt                   

Sofia Falkovitsch, für professionelle Synagogal-Aufnahmen mit seltenen Musikstücken und neuen Originalkompositionen.

Evgenia Gostrer
,  für ihren dokumentarischen Trickfilm "Kirschknochen", in dem es um die Identitätsfindung einer Familie geht.                         

Anna Melnikova, für ihr Theaterstück "Isaac and  Ahmed. A peace piece", das sich um Missverständnisse zwischen zwei Menschen und Kulturen und die Konstruktion des Anderen dreht.                                             

Eliana Renner, für ihre Videoinstallation und Performance "la organizacion/artist residence", die sich mit dem Verschwinden jüdischer Frauen in Argentinien auseinandersetzt.      

Kim Seligsohn, für ihr Filmprojekt "Enkeltöchter und Cousinen" über die Verbindung zur deportierten Großmutter und ihrer Cousine in Papua-Neuguinea.                                      

Daliah Ziper, für ihr Filmprojekt  "Hotel Kummer" über jüdische Frauen, die nach Argentinien auswanderten, um den Antisemitismus am Ende des 19. Jahrhunderts zu entkommen.       
                           

 
Seit 2012 kooperiert die Stiftung ZURÜCKGEBEN mit der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) mit dem Förderprogramm „Jüdische weibliche Identitäten heute“.
Der diesjährige Förderpreis in der Gesamthöhe von 10.000 Euro geht an vier Stipendiatinnen:

Deborah Feldman, für die Herstellung eines Teasers zur ihrem Dokumentarfilm "The Female Touch" über weibliche Identität und weibliche Sexualität vor dem Hintergrund ultra-orthodoxer und fundamentalistischer  Kulturen und Religionen

Adi Kantor für Archivrecherchen in Israel und Deutschland zu ihrer Promotion: „Das mediale Juden/Jüdinnen- und Israelbild in der westdeutschen „Neuen Frauenbewegung“ und die Reaktionen deutsch-jüdischer und israelischer Feministinnen 1976-1993“

Diana Zolotareva für die Fertigstellung ihres Roadtrips „Diana Alla Anna“, der bei einer Reise in die Welt ihrer ukrainisch-jiddischen Mames der Dynamik von drei Frauen aus drei Generationen und zwei politischen Systemen nachgeht

Shlomit Lehavi für ihr künstlerisch-dokumentarisches Buch/E-Book „Anzeigen im Wandel der Zeit/als Spiegel der Zeit“, in dem sie durch das Prisma von Werbeanzeigen der Geschichte und dem Schicksal Berliner jüdischer Unternehmen mit besonderem Fokus auf von Frauen geführte Unternehmen bis heute zurück verfolgt.

Wir gratulieren allen geförderten Frauen herzlich und wünschen ihnen viel Erfolg bei ihren Projekten.

Impressionen