Stiftungszweck

Nach der Schoa galt Deutschland vielen Juden und Jüdinnen als "gebranntes Land", in dem man auf "gepackten Koffern" saß, weil eine jüdische Zukunft "hier" nicht mehr vorstellbar war. Entgegen dieser Haltung war seit den 1990er Jahren eine zunehmend selbstbewusste Generation jüdischer Nachkommen herangewachsen, die nicht mehr an Ausreise dachte. Jüdisches Leben begann zunehmend öffentlich zu florieren; Bemühungen um ein Anknüpfen an eine fast zerstörte jüdische Kultur wurden sichtbar.

Inzwischen hat sich eine Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland entwickelt. Diese Entwicklung will die Stiftung fördern und unterstützen.

Impressionen