Entstehung der Stiftung

Ausgangspunkt war, dass eine der Stifterinnen Gemälde geerbt hatte, die sie auf Grund der mit ihnen verknüpften Geschichte nicht haben wollte. Ihr Vater hatte die Bilder zwischen 1933 und 1943 auf dem Kunstmarkt erworben. Sie ging davon aus, dass es sich um Verkäufe vor erzwungener Emigration oder um enteigneten jüdischen Besitz handelte. Die Herkunft der Bilder blieb zwar ungeklärt, eine Vorteilsnahme aus der Notlage jüdischer Emigranten lag jedoch sehr nahe.

In Gesprächen zwischen nichtjüdischen und jüdischen Frauen entstand die Idee, den Erlös aus dem Verkauf der Bilder für eine individuelle Förderung von Nachkommen der kollektiv Geschädigten zu verwenden.

Vier der nichtjüdischen Frauen, alle aus der Frauenbewegung kommend, haben 1994 die Stiftung errichtet und sie mit Gründungskapital ausgestattet. Sie entschieden sich bewusst, Frauen zu fördern.

Impressionen