Ausstellung "Raub und Restitution"

Im Jüdischen Museum Berlin lief die Ausstellung "Raub und Restitution - Kulturgut aus jüdischem Besitz von 1933 bis heute".

In diesem Rahmen gab es eine Abendveranstaltung der Stiftung ZURUECKGEBEN am

15. Jan. 09 um 19 h

Unter dem Titel "Extrem unpopulär? Die Stiftung ZURUECKGEBEN als provokanter Anstoß?" stellten Hilde Schramm und Monika Richarz als Beirätinnen die Stiftung vor. Sie erzählten zu Gründungsgeschichte, Stiftungszweck, historischem Hintergrund und zu dem uneinlösbaren Anspruch der Stiftung mit ihren innewohnenden Ambivalenzen - denn 'die Stiftung will das Unmögliche und zugleich Selbstverständliche'.

Eine der 2008 geförderten Frauen, die Bildhauerin Marion Kahnemann aus Dresden, war ebenfalls anwesend und sprach über ihr Projekt und die Schwierigkeiten der Realisierung. Marion Kahnemann bekam die Förderung für die Gestaltung von "Denkorten" mit einer Kunstinstallation an drei ausgewählten Plätzen in Dresden. Diese Denkorte erinnern an die Ausgrenzung der Juden (Verbot des Betretens öffentlicher Grünanlagen ab 1938) und sollen ein 'kreatives Verstören' anregen. (Eines ihrer Kunstwerke können Sie bereits auf dieser Startwebseite sehen.)

 

Impressionen